2019 · 11. November 2019
Vier Tage lang fast rund um die Uhr bespielte Armin Brunner im September 1993 die Alte Oper und weitere Schauplätze in Frankfurt mit dem zweiten «Sonoptikum», einem musikalischen Parforce-Ritt mit 1'500 Mitwirkenden. Zu einer der Aufführungen steuerte ich einen Essay bei über Musik und Religion im Umbruch zwischen der bürgerlichen Spätromantik und der unübersichtlichen Gegenwart.
2019 · 26. Oktober 2019
Lange hat ein Abbruchhaus mitten im aufstrebenden Zürich West einer geplanten Strasse getrotzt. Seit einigen Jahren ist es weg, die Proteste sind vergessen. Doch ein ominöses Kunstobjekt nimmt Rache.
2019 · 17. Oktober 2019
Die Instrumente der direkten Demokratie in der Schweiz leiden unter ihrer Übernutzung durch politische Parteien. Es braucht eine neue Form der Gewaltentrennung.
2019 · 13. September 2019
Das Kunstmuseum Winterthur zeigt gegenwärtig Arbeiten der in Berlin lebenden Georgierin Thea Djordjadze. Sie spielt mit den grossartigen Räumen des Gigon-Guyer-Anbaus.
2019 · 31. Juli 2019
Der Film des 30jährigen Alaa Eddine Aljem aus Marokko, ausgezeichnet in der Semaine de la critique Cannes 2019, verbindet das Lakonische eines Aki Kaurismäki mit der Poesie eines Jiří Menzel.
2019 · 25. Juli 2019
Stephan Landis hat eine klare Position: „Eine menschenfeindliche Religion müssen wir uns nicht antun. Dann lieber gar keine.“ Das Predigtbändchen ist eine theologische Sensation.
2019 · 28. Mai 2019
Die Harvard University hat Ronald Sullivan als Dean der Rechtsfakultät abgesetzt, weil Studierende sich durch dessen Verteidigung Harvey Weinsteins traumatisiert fühlen.
2019 · 10. Mai 2019
Die vielfach unterschätzte, oft gar verachtete Sekundärtugend der Freundlichkeit ist ist für den menschlichen Umgang in der anonymen Sphäre lebenswichtig.
2019 · 13. April 2019
Die Osterfeiertage vergegenwärtigen die Erzählungen von Passion und Auferstehung Jesu, die im Mittelpunkt der christlichen Religion stehen. Allerdings kommt man diesen Inhalten mit einem naiv-religiösen Verständnis gerade nicht bei. – Eine Annäherung aus moderner Sicht.
2019 · 04. Januar 2019
Der Fall Relotius beim Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" hat mächtig Staub aufgewirbelt. Doch die Betrügerei des preisgekrönten Reporters ist erstens kein Einzelfall. Und zweitens hat sich unter dem Modebegriff "Storytelling" eine Grauzone etabliert, die der Glaubwürdigkeit der Medien abträglich ist.

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