2020 · 11. Juni 2020
In der globalen Kulturdebatte der letzten 25 Jahre hatten zwei Bücher grossen Einfluss. Die Diskussion zwischen den Positionen Samuel Huntingtons und Amartya Sens ist durchaus nicht abgeschlossen. Vor allem Letzterer sollte angesichts der Debatten um Identitätspolitik neu gelesen werden.
2020 · 12. Mai 2020
Mein Bericht über eine Studienreise im Jahr 1995 scheint ein ganz anderes Land als die heutigen USA zu zeigen. Und doch war die Spaltung der Nation in gewisser Weise schon da.
2020 · 12. April 2020
In seinem jüngsten Werk «Auch eine Geschichte der Philosophie» fügt der Philosoph das Urchristentum in ein gewaltiges kulturgeschichtliches Panorama ein.
2020 · 11. Februar 2020
Alarm zu schlagen wegen Gefährdung der Demokratie sei überheblich und moralistisch, meinen coole Beobachter. Sehen sie richtig?
2020 · 09. Januar 2020
Walter Benjamin und Gershom Scholem: in Berlin aufgewachsen, befreundet, verschiedene Wege gegangen und doch immer verbunden geblieben. Ihre Korrespondenz ist ein historisches und geistesgeschichtliches Monument.
2019 · 13. Dezember 2019
Des Guten zuviel, so weiss die Redewendung, sei eben nicht gut. Doch vielleicht stimmt das gar nicht. Vielleicht muss manches zuviel sein, damit es gut sein kann.
2019 · 19. November 2019
Schuberts Musik als Ahnung seines frühen Todes zu lesen, legt falsche Fährten. Besser achtet man auf die Kühnheit und den Witz seiner Kompositionen.
2019 · 11. November 2019
Vier Tage lang fast rund um die Uhr bespielte Armin Brunner im September 1993 die Alte Oper und weitere Schauplätze in Frankfurt mit dem zweiten «Sonoptikum», einem musikalischen Parforce-Ritt mit 1'500 Mitwirkenden. Zu einer der Aufführungen steuerte ich einen Essay bei über Musik und Religion im Umbruch zwischen der bürgerlichen Spätromantik und der unübersichtlichen Gegenwart.
2019 · 26. Oktober 2019
Lange hat ein Abbruchhaus mitten im aufstrebenden Zürich West einer geplanten Strasse getrotzt. Seit einigen Jahren ist es weg, die Proteste sind vergessen. Doch ein ominöses Kunstobjekt nimmt Rache.
2019 · 17. Oktober 2019
Die Instrumente der direkten Demokratie in der Schweiz leiden unter ihrer Übernutzung durch politische Parteien. Es braucht eine neue Form der Gewaltentrennung.

Mehr anzeigen